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Was erwartet mich bei der Geburt meines Kindes?

Unsere Experten:

Die Geburt unterteilt sich in vier Phasen, die aber von Geburt zu Geburt unterschiedlich verlaufen können. Während des Geburtsvorgangs kommt es zur Eröffnungsphase, gefolgt von der Übergangsphase, bis hin zur Austreibungsphase und schließlich zur Nachgeburtsphase.

Als Eröffnungsphase bezeichnet man das Eintreten der Wehen, wobei es aber auch sein kann, dass die Fruchtblase platzt und danach die Wehen einsetzen. In manchen Fällen kann die Fruchtblase auch durch die Hebamme geöffnet werden, um die Geburt zu beschleunigen. Die Eröffnungsphase soll den Muttermund weich machen und aufdehnen, damit die eigentliche Geburt stattfinden kann. Der letzte Abschnitt der Eröffnungsphase wird als Übergangsphase bezeichnet. Denn in dieser Übergangsphase öffnen sich die letzten Zentimeter des Muttermundes unter starken Wehen. Auch das Baby muss in die richtige Position gebracht werden, um leichter auf die Welt zu kommen.

Die eigentliche Geburt bezeichnet man als Austreibungsphase. In diesem Abschnitt presst die werdende Mutter das Kind unter starken Wehen, den so genannten Presswehen, mit dem Kopf voraus nach draußen. Während der Nachgeburtsphase nach der Entbindung löst die Gebärmutter den Mutterkuchen durch weitere Kontraktionen ab. Unterstützt wird dies durch erneutes Pressen, um die losgelöste Plazenta auszustoßen. Anschließend wird der so genannte Mutterkuchen untersucht, um sicher zu stellen, dass keine Reste in der Gebärmutter sind, die zu Infektionen oder Blutungen führen können.