Lieben heisst auch loslassen können

von: MutterKutter MutterKutter

Die Pubertät – für einige Eltern: „The next Level“. Ja, der Alltag kann anders, emotionaler, herausfordernder sein. Wie Sie als Familie gut durch die Pubertät kommen lesen Sie in unserem neuen Magazin-Artikel. Sie erhalten Tipps der Frauenärztin und fünffachen Mama Dr. Judith Bildau und zudem gewährt Ihnen unsere Hebamme Kerstin Lüking Einblicke in ihren bunten Familienalltag: Pubertät mal sieben!

„Na, da habt ihr euch ja etwas vorgenommen. Wenn die mal alle gleichzeitig in die Pubertät kommen, wünschen wir Euch viel Spass.“ Das war die Ansage, die ich, Kerstin, zur Taufe unserer letzten Tochter von einem eingeladenen Gast direkt ins Gesicht geschmettert bekam. Mein Mann muss heute noch über den Satz lachen. Wir waren in der Tat verwirrt, fast eingeschüchtert. Unsere erste Tochter hatte die Messlatte schon extrem hoch angelegt, so dass wir eigentlich dachten, uns kann nichts mehr erschüttern.

Dass nun aber sechs weitere Kinder, die im Abstand von 18-22 Monaten geboren wurden, nun auch vielleicht fast zeitgleich in die Pubertät kommen, hatten wir bei den zwei vorhandenen Streifen auf dem Schwangerschaftstest nicht bedacht.


Hallo Pubertät: Plötzlich herrscht ein Durcheinander!


Aus Erfahrung und als Mutter von fünf Töchtern, kann ich sagen, Mädchen sind früher dran. Das, was man zunächst noch als süss und friedlich bezeichnet hat, schlägt plötzlich von einem zum nächsten Tag um. Ich meine damit insbesondere die Verabredungen mit Klassenkameradinnen! Wurde doch gerade noch letzte Woche in völliger Eintracht gemalt, gepuzzelt, gesonstwast ist es schlagartig vorbei und es herrscht ein völliges Durcheinander im Gefühlsleben der BFFs (best friends forever). Freundschafts-Armbändchen werden mit den Worten „blöde Zicke“ vom Arm gerupft und es wird Feindschaft bis ans Ende des Lebens geschworen.

Die Blicke schweifen plötzlich zum anderen Geschlecht, es wird sich aufgehübscht und Klopapier in den BH gestopft. Alles nur, damit man auf sich und seine äusseren Geschlechtsmerkmale aufmerksam machen kann. Leider ohne Erfolg, da die Jungen aus der Klasse noch weit entfernt von ernsthaften Anbandelungen sind. Zwei Jahre Wartezeit sind damit eigentlich garantiert, die durchaus damit verbracht werden kann, durch Desinteresse den eigenen Eltern zu signalisieren, dass man sie stinklangweilig findet und keine Lust auf Kommunikation hat.


Die Zauberformel meiner Teenis: „Es muss nur lange genug abgewartet werden.“


Da das pubertierende Gehirn sich anscheinend nur auf eine Sache konzentrieren kann, etwa lackierte Fingernägel, modische Trends oder Influencer*innen, kann es schon vorkommen, dass die eigene Körperpflege und das Wegräumen von Kleidung oder benutztem Geschirr keine Priorität hat. Macht ja nichts, dafür gibt es ja dann doch Eltern, die irgendwann so genervt sind, dass sie es selber machen. Es muss nur lange genug abgewartet werden. Das scheint die ultimative Zauberformel zu sein, denn damit erledigt sich das Problem quasi von alleine. Eine motzende Mutter wird dafür gerne in Kauf genommen.

MädchenSauer

Ganz ehrlich, ich habe mir abgewöhnt, mich darüber aufzuregen. Sie können einfach nicht anders, ich habe sie selbstverständlich trotzdem irre lieb, auch wenn ich manchmal auf die Palme klettern könnte. Ich weiss: Der ganze Spuk ist auch schlagartig wieder vorbei. Quasi von heute auf morgen! Drei meiner Kinder sind schon durch. Sie sind gefestigt im Charakter und tatsächlich erwachsen. Ich werde nicht mehr angemault, sondern mit mir wird auf Augenhöhe geredet. Ich habe Hoffnung, was den Rest anbelangt. Es wird schon gut gehen, ich bin erprobt und lächle milde in mich hinein.

Als mich meine neunzehnjährige Tochter vor ein paar Monaten (nach ihrem Auszug) gefragt hat, ob sie mal wieder mit uns in den Urlaub fahren kann, weil sie uns vermissen würde, habe ich gebucht. Sofort!


Dr. Judith Bildau über die Pubertät: „Ja, die Hormone tanzen tatsächlich.“


Aber: Was heisst Pubertät eigentlich genau? Was passiert da mit unseren Kindern? Wann beginnt sie? Und was können wir tun, damit wir nicht alles persönlich nehmen? Antworten auf diese und weitere Fragen bekommen wir von unserer Kollegin und Freundin Dr. med. Judith Bildau. Judith ist Frauenärztin, Influencerin und hat insgesamt fünf Töchter (drei eigene, zwei geschenkte). Sie hat schon ein Buch zum Thema „Pubertät“ geschrieben („Mit meiner Tochter durch die Pubertät“) – und im September kommt dann ein eigenes Buch für Mädchen von Judith auf den Markt („Deine Mädchensprechstunde“). Judith weiss also beruflich wie auch privat sehr genau, was Teenies bewegt!


Pubertät: „Manche Hirnregionen verändern sich schneller, funktionieren schon rasch recht „erwachsen“, andere wiederum bleiben noch sehr lange kindlich.“


Liebe Judith, du hast mal in einem Interview mit MutterKutter gesagt: „Die Hormone tanzen ein bisschen" – was meintest du damit?

Ja, die Hormone tanzen tatsächlich. Und das grösste „Problem“ dabei ist, dass es nicht eine bereits seit Jahren einstudierte und super funktionierende Performance ist, die sie da abliefern, sondern es geht zunächst noch ganz schön chaotisch zu. Die einzelnen Botenstoffe, also die Tänzer*innen, verpassen noch oft ihren Einsatz, sind etwas zu spät dran, übertreiben ihre Darbietung oder kommen gar nicht in Fahrt. Das alles löst ein wahres Auf und Ab der Gefühle aus – nicht nur bei der betroffenen Person selbst, die mit diesem „Hormonchaos“ zeitweise so gar nicht zurechtkommt, sondern auch bei den Zuschauer*innen, die diesem Spektakel quasi aus der ersten Reihe zusehen müssen. Wir wissen mittlerweile ausserdem, dass nicht nur die Hormone die Pubertät zu einer solch aufregenden und oft auch aufreibenden Zeit machen, sondern auch die Umbauprozesse, die währenddessen im Gehirn ablaufen. Manche Hirnregionen verändern sich schneller, funktionieren schon rasch recht „erwachsen“, andere wiederum bleiben noch sehr lange kindlich. Vor allem der Stirnlappen, also der Bereich, der für die Impulskontrolle und das Abschätzen von Risiken verantwortlich ist, hinkt noch einige Zeit hinterher und macht den Jugendlichen nun das Leben schwer.

Was ist die Pubertät eigentlich genau? Wann beginnt sie? Woran erkennen wir sie?

Die Pubertät ist der Abschied vom Kindsein, der Übergang ins Erwachsenenalter. Rein statistisch findet sie etwa zwischen dem zehnten und dem 16. Lebensjahr statt. Das ist aber nur eine ganz ungefähre Zeitspanne, weil es wirklich sehr individuell ist, wann Kinder in die Pubertät eintreten. Wir Eltern merken meist, dass sich unsere Kinder mehr zurückziehen, mehr Zeit für sich selbst brauchen und nicht mehr ständig unsere Nähe suchen. Plötzlich werden unsere Regeln auch immer häufiger in Frage gestellt und auch überhaupt unsere Rolle als Eltern. Das kann durchaus schmerzhaft für uns sein. So häufig wir nun abgelehnt werden, so oft werden wir dann aber auch urplötzlich wieder sehr intensiv gebraucht. Also ist die Pubertät nicht nur für unsere Kinder ein absolutes Wechselbad der Gefühle, sondern auch für uns Eltern.


„Das Suchen und Finden der eigenen Geschlechtsidentität spielt schliesslich auch eine wichtige Rolle in Pubertät.“


Gibt es eigentlich Unterschiede zwischen Mädchen, Jungen und anderen Geschlechtsidentitäten? Wenn ja: welche?

Mädchen kommen etwa zwei Jahre früher in die Pubertät. Deshalb kommen ihnen ihre Klassenkameraden in dieser Zeit plötzlich oft viel jünger und insgesamt kleiner vor und häufig überragen sie auch auf einmal von der Körpergrösse. Das Suchen und Finden der eigenen Geschlechtsidentität spielt schliesslich auch eine wichtige Rolle in Pubertät. Studien haben gezeigt, dass etwa 90 bis 95 Prozent aller Jugendlichen währenddessen mit ihrem angeborenen Geschlecht hadern. Das ist aber keinesfalls als negativ zu bewerten. Es heisst schlicht, dass das eigene Geschlecht, wie übrigens die gesamte Identität, in der Pubertät hinterfragt wird, Rollenmodelle und -klischees auf die Probe gestellt werden und sich auf die Suche nach dem eigenen Sein gemacht wird.

Wozu brauchen Kinder eine Pubertät genau?

Unsere Kinder brauchen die Pubertät dazu, sich unabhängig von uns Eltern zu machen. Zu eigenständigen, selbstbewussten und selbstbestimmten Wesen zu werden. Für uns Eltern bedeutet das häufig, dass wir uns abgewertet fühlen (und auch oft werden) und das kann sehr weh tun. Hier sollten wir unbedingt darauf achten, dass wir die Dinge nicht zu persönlich nehmen und versuchen, auf den natürlichen Lauf der Dinge zu vertrauen. Dass unsere Kinder uns nun hinterfragen und abwerten, schafft ihnen die Distanz, die sie brauchen, um sich von uns frei zu machen. Das ist ganz normal und vor allem auch wichtig.


Die Pubertät lässt unsere Kinder und uns Eltern wahnsinnig wachsen.


Was bringt die Pubertät Positives mit sich?

Auch wenn die Pubertät unserer Kinder mitunter eine anstrengende Zeit ist, lässt sie unsere Kinder und auch uns Eltern wahnsinnig wachsen. Alles, was wir unseren Kindern bisher mit auf den Weg gegeben haben, verfestigt sich jetzt zu einer ganz eigenständigen und auch unabhängigen Persönlichkeit, die ihren ganz eigenen und individuellen Weg geht. Damit verändert sich auch unsere Beziehung, die wir nun gemeinsam neu gestalten können. Wir können an „Altem“ festhalten und „Neues“ zusammen erschaffen. Das ist unglaublich spannend und etwas durch und durch Positives.

Stimmt es, dass die Pubertät immer früher beginnt, wenn wir so auf die letzten 30 Jahre gucken? Wenn ja: Woran liegt das?

Ja, das stimmt tatsächlich. Unsere Kinder kommen mittlerweile früher in die Pubertät. Das beobachte ich auch in meiner tagtäglichen Arbeit als Frauenärztin. Das Brustwachstum der jungen Mädchen beginnt nun bereits mit etwa 10,5 Jahren und die erste Regelblutung setzt mit etwa 13 Jahren ein. Das ist ungefähr 3,6 Monate früher als noch bei uns Müttern. Dafür gibt es verschiedene Erklärungsansätze: Einer ist, dass die allgemeinen Bedingungen, wie Ernährung, Gesundheit und Hygiene, mittlerweile so gut sind, dass sich das Entwicklungstempo der Jugendlichen in den letzten Jahren deutlich beschleunigt hat.

Ein anderer wiederum besagt, dass es mit dem steigenden Körpergewicht und dem erhöhten Fettanteil unserer Kinder, der auch an der Hormonproduktion beteiligt ist, zusammenhängt. Auch verschiedene Umweltgifte, wie zum Beispiel Bisphenol-A, könnten ursächlich sein, da sie unter anderem eine hormonelle Wirkung haben. Und nicht zuletzt der Einsatz von Hormonen in der Massentierhaltung. Vermutlich gibt es nicht „die eine“ Ursache, sondern es ist ein multifaktorielles Geschehen.


„ Loslassen ist schwierig, loslassen tut weh.“


Eine Mama aus der tausenkind-Community schrieb, Zitat: „Das schlimmste für mich ist gerade, dass ich loslassen muss. Zwei meiner drei Kinder brauchen mich zunehmend nicht mehr so sehr. Zudem verändern sie sich aufgrund der früh(er) eintretenden Pubertät bereits sehr stark, sind eigenwillig und oft abweisend." Mutter von zwei Jungs (8 und 12) und einem Mädchen (9)" – Hast du einen Rat für sie?

Loslassen ist schwierig, loslassen tut weh. Vor allem dann, wenn wir uns auf die negativen Aspekte davon konzentrieren – Verlust, Abschied, Trauer zum Beispiel. Das können wir aber ändern! Lasst uns doch einmal gemeinsam schauen, was es an positiven Dingen für uns bereithält. Und da müssen wir gar nicht lange suchen. Loslassen bedeutet nämlich im übertragenen Sinne auch, die Hände wieder freier zu haben. Und ganz praktisch: Wir können uns wieder mehr auf uns selbst konzentrieren. Schauen, was uns guttut, die Zeit wieder mehr für ganz persönliche Dinge nutzen. Wir werden nun weniger gebraucht, ja, das ist schade, aber eben nicht nur.


MaedchenAugen


Du hast ja auch schon ein Elternbuch für die Mädchenpubertät geschrieben und veröffentlichst bald eins, das an Teenie-Mädchen gerichtet ist. Was ist denn dein Rat an alle Eltern im Hinblick auf die Pubertät? Was ist nun wichtig? Wie können wir sie begleiten und vielleicht auch gewisse Verhaltensweisen an uns „abprallen" lassen?

Ich rate allen Eltern, das Verhalten unserer pubertierenden Jugendlichen nicht allzu persönlich zu nehmen, sondern zu versuchen, den wirklich wichtigen Zweck dahinter zu sehen. Sie müssen sich distanzieren, frei machen, auf den Weg begeben. Das ist der Lauf der Dinge und das ist auch gut so. Dennoch ist es genauso wichtig, ihnen sichere „Leitplanken“ zu geben. Grenzen zu setzen, die nicht überschritten werden dürfen. Denn diese brauchen sie noch. Auch wenn sie nämlich oft sehr erwachsen erscheinen, ist es ihnen rein entwicklungstechnisch noch nicht möglich, Risiken und Gefahren realistisch einzuschätzen. Dazu brauchen sie uns Eltern, die sie nun mit etwas Abstand, aber eben zuverlässig, begleiten, unterstützen und beschützen.


„Geniesst eure Pubertät!“


Hast du noch eine Botschaft an die Teenies?

Geniesst eure Pubertät! Taucht ein in diese neue, aufregende Gefühlswelt und habt keine Angst. Auch wenn euch das alles manchmal schier überfordert, so vertraut darauf, dass ihr an all dem wachsen werdet. Sucht euch Vertraute und Verbündete, tauscht euch aus und seid euch sicher: Ihr seid nicht allein – auch wenn sich das zeitweise so anfühlen mag.


Doro

Dorothee Dahinden, Mutter und Expertin von MutterKutter (© Anne Seliger)


Und am Ende auch noch ein bisschen Mut von MutterKutter-Doro!


Meine Kinder stecken zwar grad „nur“ in der Wackelzahnpubertät, aber dennoch möchte auch ich, Doro, Ihnen am Ende noch ein bisschen Mut machen, falls Sie gerade verzweifelt sind und denken: „Wann kehrt denn mein Kind zurück? Also: das Kind, das ich kannte? Hilfe!“

Ich kann Ihnen rückblickend nur sagen – vielleicht kennen Sie das auch noch aus Ihrer eigenen Pubertät: ich war irgendwann wieder da. Wieder mit beiden Füssen auf dem Boden. Aber das hat ein bisschen gedauert. Und in der Hochphase der Pubertät war ich echt anstrengend! Und auch gemein! Zu wem? Zu meiner Mutter. Die bekam das volle Ballett ab. Und ich befürchte: Ich war gemeiner als meine Freundinnen. Selbst beim Tippen bekomme ich grad eine hochrote Birne! #sorrysosorry – heute kann ich mit meiner Mutter darüber lachen.


„Oh, da kommt meine Mutter! Weg hier!“


Also: Wie war ich so? Was habe ich getan? Ganz ehrlich: Ich habe meine Mutter in der Öffentlichkeit komplett ignoriert. Da war ich so 13 oder 14 Jahre alt. Auf dem Tennisplatz bin ich um sie herumgeschlichen – am besten hinterm Vereinshaus lang, damit sie mich auch ja nicht sehen, grüssen und umarmen kann. Ein „Hallo Schätzchen“ hätte damals sicherlich meine pubertäre Toleranzgrenze schon überschritten. Reaktion dann: Lass mich! In der Einkaufsstrasse habe ich eines Tages noch einen draufgesetzt: Ich habe beim Anblick meiner Mutter die Strassenseite gewechselt und so getan, als ob sie Luft wäre. Getreu dem Motto: „Oh, da kommt meine Mutter! Weg hier!“ Autsch! Boah, mir tut das heute immer noch leid!

Aber wissen Sie was? Heute lachen wir gemeinsam darüber! Damals hat sie meine üblen Launen – im Nachgang total cool – einfach stoisch ertragen und mir klare Kante gezeigt, wenn es zu viel wurde. Ohne Druck, aber mit klarer Haltung und mit viel Liebe!


Maedchen


Wir können unsere Kinder in der Pubertät begleiten, stärken und trotzdem in den Arm nehmen!


Und genau diese Liebe hat es mir leichter gemacht, durch die Pubertät zu kommen und mich selbst mit all den übellaunigen Tagen anzunehmen. Denn an eine Sache erinnere ich mich auch noch: Ich fand es anstrengend, mit mir selbst umzugehen. Denn die Gefühle fuhren oft Achterbahn! Ich glaube heute: Das wichtigste ist, dass wir uns klarmachen, dass die Pubertät quasi der nächste Schub, die nächste Phase ist. Auch hier lernen unsere Kinder wieder wahnsinnig tolle Dinge. Sie werden, wie Kerstin und Judith schon schrieben, eben zu echten Persönlichkeiten. Und das ist doch toll! Wir können sie begleiten, stärken und trotzdem in den Arm nehmen!

Am Ende kommen sie wieder in der Familie an. Boing! Ganz nach dem Motto: Welcome back to life! Ich denke: Bleiben Sie in Verbindung zu Ihrem Kind! Eine Verbindung reisst nicht einfach so ab – vielleicht verändert sie sich. Aber wenn wir den Grundstein gelegt haben, dann sollte doch alles in Ordnung sein! Also: Seien Sie da und halten Sie aus! Sie schaffen das! Auch wenn Ihr Kind ein emotionales Pulverfass sein sollte und der Alltag herausfordernd sein kann. Denn: An wem arbeiten wir uns denn meistens ab, wenn wir traurig, wütend oder überfordert sind? Natürlich an den Menschen, die wir am meisten lieben … und wissen Sie was? Ich werde diese Zeilen noch einmal lesen, wenn wir als Familie in die Pubertät kommen. Vielleicht haben Sie als Leser*innen dann ja auch noch einen weiteren Tipp für mich – aus Erfahrung!