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  1. Babymassage
  2. Eine Babymassage zum Nachmachen
  3. Welche Rolle spielt die Ernährung?


Babymassage

Entspannend und schmerzlindernd bei Bauchschmerzen und Blähungen

Das Verdauungssystem von Babies ist in den ersten Monaten noch nicht vollständig ausgereift. Dass es speziell in dieser Zeit zu vermehrten Verstopfungen und Blähungen kommen kann, liegt also nah. Wie Sie die Beschwerden mit einfachen Mitteln lindern und ihnen sogar vorbeugen können, weiß unsere Expertin, die Physiotherapeutin Gaby Klum.

Kann eine Babymassage bei Verstopfungen helfen?

Die Verstopfungen machen Ihrem Kind zu schaffen, sodass es vermehrt weinen und schreien wird. Zur Beruhigung braucht es nun viel Liebe und Körperkontakt. Zusätzlich zu Kuschel- und Schmuseeinheiten können Sie Ihr Kind mit regelmäßigen Massagen verwöhnen. Diese sorgen für Entspannung und lösen Verstopfungen.

Expertentipp:

Verwenden Sie ein feuchtigkeitsspendendes Massageöl bei der Babymassage. Das sorgt für die extra Portion Pflege.




Hier noch einmal die wichtigsten Dinge, die Sie bei Babymassagen beachten sollten:


Was hilft noch bei einem verhärteten Bauch?

Zusätzlich zu der entspannenden Babymassage, können Sie Ihr Kind mit viel Wärme verwöhnen und somit Verkrampfungen lösen. Sicher kennen Sie das von sich selbst: wenn Sie Bauchschmerzen oder gar Krämpfe haben, greift man schnell zur Wärmflasche. Genau das sollten Sie auch bei Ihrem Kind machen. Bereiten Sie eine Wärmflasche vor oder erwärmen Sie ein Kirschkernkissen. Achten Sie aber bitte darauf, dass diese nicht zu heiß sind und eine Temperatur von 50°C nicht übersteigen. Die erwärmten Kissen können Sie dann vorsichtig auf dem kleinen Bäuchlein platzieren. Ihr Kind sollte dabei eine gemütliche Position einnehmen, also am besten liegen. Nicht, dass durch eine verwinkelte Haltung weitere Verkrampfungen entstehen.


Lachendes Baby liegt mit dem Rücken auf einem weißen Bettlaken und hält die Hand eines Erwachsenen schützend fest.

Welche Rolle spielt die Ernährung?

Die meisten Erwachsenen kennen das Problem: nach einem leckeren Essen mit Rosenkohl oder Bohnen fühlt man sich am nächsten Tag regelrecht aufgebläht – So und noch schlimmer geht es auch Ihrem Kind, wenn es Lebensmittel zu sich nimmt, die blähen. Hinzu kommt noch, dass Ihr Kind dieses ungewohnte Gefühl überhaupt nicht zuordnen kann. Um Ihrem Kleinen diese Schmerzen (und sicherlich auch Gerüche) zu ersparen, sollten Sie einige Lebensmittel im ersten Lebensjahr vermeiden und erst nach und nach in den Kinderspeiseplan mit aufnehmen. Zu den blähenden Lebensmitteln zählen aber nicht nur diverse Kohlsorten, sondern auch Zwiebeln, Lauch und Knoblauch, Hülsenfrüchte und frische Backwaren sowie kohlensäurehaltige Getränke. Wenn Ihr Baby bereits die Stillzeit hinter sich hat, können Sie ihm zusätzlich einen milden Kräutertee aus Fenchel, Kamille oder Melisse kochen, der in kleinen Schlücken getrunken wird. Diese Teesorten wirken beruhigend und entkrampfend. Falls Sie noch stillen, sollten Sie Ihren eigenen Speiseplan auch um diese blähenden Produkte reduzieren, da die Inhaltsstoffe durch die Muttermilch übertragen werden.

Was tun, wenn gar nichts hilft?

Falls weder Ernährungsumstellung, Babymassage noch Wärme die Bauchschmerzen Ihres Kindes lindern, hilft sicherlich der Fliegergriff. Dadurch dass der kleine Oberkörper auf Ihrem Arm aufliegt, entsteht ein sanfter Druck, durch den die Blähungen verschwinden sollten. Wenn all diese Tipps nicht helfen und die Schmerzen Ihres Babys über mehrere Tage anhalten, sollten Sie allerdings einen Arzt aufsuchen.




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